Küchen-Psychologie

Verhalten - Verständnis - Veganismus
Wie pragmatisch sollte veganer Aktivismus sein und wie viele Kompromisse sind für das übergeordnete Ziel zu rechtfertigen? Warum Tobias Leenaert in seinem Buch „how to create a vegan world“ dafür plädiert, beim Aktivismus manchmal die eigenen Ideale hintenanzustellen und pragmatischer vorzugehen, darum geht es in der heutigen Folge. Denn er argumentiert dafür, dass soziale Bewegungen zunächst einmal eine breite Unterstützung in der Bevölkerung und ein hohes Bewusstsein für die Problematik brauchen, bevor eine wirkliche Veränderung stattfinden kann. Und für diese breite Unterstützung sind seinen Ausführungen nach nicht wenige Vollblut-Veganer*innen nötig, die nur in ihren „Club“ lassen, wer zu 100% ihren Vorstellungen entspricht, sondern es ist wichtig, die breite Masse da abzuholen, wo sie gerade steht  - und dafür sind zu Beginn manchmal Kompromisse nötig und hilfreich. Denn letztendlich geht es uns doch allen um die Frage: Wie können wir so schnell und so nachhaltig wie möglich die Situation von „Nutztieren“ verbessern?

Den Nicht-Veganer*innen unter euch versuche ich euch heute etwas näherzubringen, warum es meiner Erfahrung nach Veganer*innen schwerfällt, Kompromisse einzugehen, so dass ihr auch etwas besser verstehen könnt, was in eurem Gegenüber vorgeht und wie ihr wertschätzender miteinander reden könnt. 

Ergänzender Hinweis zur Folge: Ich habe beim raus suchen der Quellen gesehen, dass auch der englische Titel den Hinweis auf einen pragmatischen Leitfaden enthält :-) 

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Quellen:

Leenaert, Tobias (2017): How to Create a Vegan World: A Pragmatic Approach. Lantern Books, US

Auf Deutsch erscheint das Buch voraussichtlich im Januar 2022 unter dem Titel: „Der Weg zur veganen Welt: Ein pragmatischer Leitfaden“ .